Der Morgen danach

Ich habe einen Ständer. Keinen Halbsteifen, wie ich ihn bekomme, wenn mich eine Frau anmacht. Nein, eine voll ausgewachsene Morgenlatte, prall und pochend, wie sie sein sollte. Und wenn ich nicht diesen fiesen Kater hätte würde ich mich vielleicht auch darüber freuen. Aber die unzähligen Tequilas von gestern sind zurück und feiern in meinem Kopf zusammen mit ein paar Long Island Iceteas eine wilde Party. Am liebsten würde ich sterben. Aber das kostet wahrscheinlich zu viel Kraft also stöhne ich stattdessen ein bisschen vor mich hin.

Eine Bewegung neben mir unterbricht mich. Vorsichtig mache ich die Augen auf. Also mein Zimmer ist das nicht glaube ich jedenfalls. Hatten mich die Jungs auf der Party gelassen? Oder hat sich jemand meiner erbarmt und mich mitgenommen? Ich kann mich nur noch vage an die WG-Party erinnern. Egal, es gibt jetzt Wichtigeres: Die Bewegung neben mir. Ich drehe meinen Kopf langsam in die entsprechende Richtung.

Die Ursache hat mir den Rücken zugewandt. Die Ursache hat langes gelocktes Haar. Und so wie sich die Konturen der Ursache unter der Decke abzeichnen ist sie weiblich – sehr, sehr weiblich. Schon mal ein guter Start. Denn durch das aufgeregte Wippen meiner Morgenlatte wird mir noch etwas klar: Ich bin splitternackt. Ein kurzer Blick unter die Decke sagt mir, dass ich damit dem allgemeinen Trend folge, auch sie ist splitterfasernackt. Immer noch keine Ahnung wo ich sein könnte. Aber egal, es ist trotzdem ein verdammt guter Start.

Keine Ahnung was gestern passiert ist. Keine Ahnung wie es gestern ausging. Haben wir gefummelt? Haben wir uns nur zum Schlafen ausgezogen? Oder kam es zu mehr? Wenn ja, wieviel mehr? War es gut? Hatte es ihr gefallen? Verdammt, vielleicht hatte ich voll versagt? Voll genug bin ich schließlich gewesen. Mein männlicher Stolz macht sich bemerkbar. Und meine Morgenlatte. Beide wollen eine zweite Chance. Schon alleine weil wir nicht mehr wissen, wie es bei der ersten Chance lief. Ich stimme beiden zu und rutsche Richtung Bettgefährtin schön langsam, denn mein Kopf macht immer noch Ärger.

Sie ist unglaublich warm. Ich lasse meine Hand über ihre glatte Haut fahren und genieße die Wärme. Weiter unten geht mein Großhirn ungeduldiger vor und pocht wie um Einlass bittend an ihren Hintern. Ich versuche sie davon abzulenken indem ich ihr Haar beiseite streiche und den zarten Nacken liebkose. Ein nicht sehr weibliches Grunzen zeigt mir, dass Madame wohl auch ein wenig zu viel getrunken hatte. Sie räkelt sich ein wenig und ich nutze die Gelegenheit, mich noch näher an sie heranzudrücken. Meinen Schwanz verstaue ich geschickt zwischen ihren Beinen, wo er fürs erste glücklich ist und keinen Ärger macht.

Meine Hand geht weiter auf Erkundungstour. Sie hat kleine aber feste Brüste, mit großen Brustwarzen die einladend nach vorne stehen. Ich würde gerne daran knabbern, aber dafür liegt sie nicht richtig. Also gleitet meine Hand ein wenig tiefer, über ihren Bauch zu ihrem Hintern. Er fühlt sich fest und rund an, so wie ich es mag. Dann gleite ich nach vorne, zwischen ihre Beine. Sie hat einen schmalen Streifen rasiert, ansonsten ist sie babyglatt. Ihr Venushügel steht keck vor, eine freche Einladung an jeden Besucher. Ich nehme sie an und massiere die Stelle mit sanften Bewegungen. Sie bewegt sich, macht aber ansonsten keinerlei Anstalten aufzustehen. Anscheinend muss ich mir ein wenig mehr Mühe geben.

Vorsichtig gleitet mein Mittelfinger tiefer. Zart streichle ich über ihren Schlitz, erfühle den Ansatz der Schamlippen. Ich lecke meinen Finger nass und beginne, sie zu fingern. Sie gibt immer noch keinen Laut von sich, aber das braucht sie auch nicht. Stattdessen öffnet sie ihre Beine ein wenig. Ein eindeutiges Signal, selbst in meinem Zustand. Meine Hand vergräbt sich zwischen ihren Beinen, meine Finger gleiten nun mühelos ein und aus. Ich erfühle ihren Kitzler, liebkose ihren Kitzler, suche die Punkte die sie zum Stöhnen bringen, finde die Punkte die sie zum Stöhnen bringen. Tempowechsel, ich werde langsamer, sie gibt ein Proteststöhnen von sich. Ich werde noch langsamer, sie gibt ein flehendes Stöhnen von sich. Die fickende Bewegung meiner Hand wird zu einer reibenden, gleitet gleichzeitig über die Klit und ihre Lustgrotte. Erhöhe das Tempo wieder, ihr Stöhnen wird zum Wimmern. Meine Finger fühlen, wie sie sich innerlich zusammenzieht. Ihr Atem wird schneller, sie fiebert dem Höhepunkt entgegen, feuert mich stumm an. Ihre Hände krallen sich um meinen Arm, ihr Stöhnen wird lauter, sie ist bald soweit. Ihr Becken zuckt synchron zu meinen Bewegungen, nur noch Sekunden, nur noch Augenblicke, gleichsie drückt ihr Becken gegen meine Hand und ihr Gesicht in das Kissen. Ein unterdrücktes Jaaa!!! löst sich von ihren Lippen und ihre Beine quetschen sich fest um meine Hand als wollten sie diese nie wieder loslassen. Es ist ein kleiner Orgasmus aber er gibt mir den Rest, ich kann nicht mehr warten.

Während sie die letzten Zuckungen genießt, taste ich mit meiner freien Hand fieberhaft nach meinen Klamotten, um mein Glückskondom herauszufischen (ein guter Glücksbringer, wenn man meine Situation bedenkt). Immer noch hinter ihr liegend lege ich meine pralle Eichel an ihre tropfnasse … Genüsslich lasse ich meinen Schwanz langsam in sie eindringen und genieße das Gefühl wie sich ihre Schamlippen um meinen Schaft schließen. Sie öffnet zum ersten mal ihre Augen und dreht ihren Kopf zu mir. Hey, du bist ja wach! lacht sie mir zu. Ich grinse zurück Hey, du ja auch!. Mehr bringen wir nicht heraus weil sich unsere Lippen treffen und wir jetzt Netteres zu tun haben als Nettigkeiten auszutauschen. Ein vollentwickelter Morgenquickie will genutzt werden.

Meine Hand ist immer noch zwischen ihren Beinen und verwöhnt weiterhin ihren Kitzler, während mein Schwanz immer wieder in sie eindringt. Sie ist jetzt endgültig wach und beginnt mich anzufeuern: Ja, genau da! So ists gut. Ohhhhmach da weiJAAA!. Wir werfen uns Wortfetzen und gestammelte Sätze entgegen, keuchend, stöhnend. Stoß mich fester! fordert sie und nur zu gerne komme ich dem nach. Ich lasse sie auf die Knie gehn, so dass sie mit dem Gesicht zur Wand hockt und sich mit den Händen abstützen kann. Ungeduldig gleite ich hinter sie, angefeuert durch ihr ungeduldiges Flehen. Jede Sekunde außerhalb von ihr ist vergeudet. Mit einem einzigen Stoß dringe ich bis zum Anschlag in sie hinein, mühelos, ihr Liebessaft fließt in Strömen. Ich kralle eine Hand in ihren Hintern, meine andere knetet ihre Brüste, beginne wieder zu … Ja, fick mich! Gibs mir! Lass dich gehen! Ihre Befehle werden lauter, fordernder, wilder. Ich will deinen Schwanz spüren! Ahhhh, hör jetzt.nicht auf mhhhhh..ich will.dich tief in mir! Ich keuche nur und gehorche. Das Blut rauscht in meinen Ohren und der Schweiß steht mir im Gesicht. Das Klatschen unserer Körper hallt durch den Raum, vermischt mit Stöhnen und Wimmern, ihrem Flehen und meinen Schreien. Ab und zu packe ich sie an den Haaren und ziehe sie zu mir, um sie zu Küssen, um sie zu beißen. Sie macht ein Hohlkreuz und der Anblick von ihrem geilen Hintern wie er um meinen Schwanz tanzt macht mich endgültig zur Bestie. Ich verbeiße mich in ihrem Nacken und beginne zu Knurren. Unser Takt erhöht sich, keiner redet mehr, wir sind nur noch Instinkt, wild und unkontrollierbar. Mein Schwanz pocht und pulsiert und sie spürt, dass ich kurz davor stehe, erhöht noch einmal das Tempo, will mit mir kommen, will nur noch kommen. Ein langgezogener Schrei löst sich aus ihrer Kehle und vermischt sich mit meinem Grollen. Ich merke wie es in mir emporsteigt, ramme meinen Schwanz noch einmal in sie hinein, packe sie und dannexplodieren wir. Immer und immer wieder.

Zuckend und keuchend fallen wir beide aufs Bett. Kein Wort fällt, wir sind nur am Luft holen. Meine Hand streichelt über ihren verschwitzten Körper. Ihr gefällt es, sie schließt die Augen und genießt. Während ich da liege und zuschaue, wie sie wieder langsam zu Atem kommt, rasen die Gedanken schon wieder wie wild durch mein Hirn. Was war gestern passiert? Hatte uns jemand gehört? Und verdammt nochmal wie heißt diese Frau überhaupt?!!

~ von frostdrache am Juli 13, 2009.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Follow

Get every new post delivered to your Inbox.