Call-Girl

Schuld an allem war natürlich eine Frau. Meine Frau. Sie hatte die ganze Geschichte angefangen, sie war der Grund dafür, dass ich mich in diesem Hotelzimmer befand und irgendwie miserabel fühlte. Keine Ahnung wieso sie mit solch einem Theather angefangen hatte. Ich ließ mich auf das Bett fallen und sehnte mich nach meinem eigenen zu Hause. Aber dorthin konnte ich fürs Erste nicht zurückkehren.

Nervös blickte ich auf meine Uhr, bald sollte sie da sein. Fast zeitgleich klopfte es an meiner Tür und ich zuckte unwillkürrlich zusammen. Es war soweit. Mit wenigen Schritten durchquerte ich den Raum, strich meine schweißnassen Hände an meiner Hose ab, checkte meinen Atem und öffnete dann die Tür.

Die Agentur hatte nicht zu viel versprochen. Sie war alles was ich mir gewünscht hatte: Ihr verführerischer Körper steckte in einem Kostüm, dass zwar Business sagte aber mit jedem weiteren verlangenden Blick weitaus mehr versprach. Ihre langen, dunklen Locken umrahmten ein traumhaft schönes Gesicht, strahlend hellgraue Augen, eine edle Nase und klassische Schmolllippen. Kurz gesagt: Sie war eine dieser Frauen die schon im Halbschlaf dafür sorgen konnten, dass sich Männer um sie schlugen. Oder zumindest schlechte Gedichte verfassten.

Hallo, bist du Marc? fragte sie mit einem Lächeln? Verdammt, sogar ihre Stimme war sexy! Mein Hals war zu trocken um zu reden, also nickte ich nur und bat sie mit einer Handbewegung und klopfendem Herzen in das Zimmer. Mit einem leichten Lächeln trat sie ein und griff in ihre Handtasche. Einen Moment bitte, sagte sie, holte ein Handy hervor und wählte eine Nummer. Hi, ich bins. Es ist alles in Ordnung, dann legte sie auch schon wieder auf. Entschuldigung, aber ich musste meinem Begleiter Bescheid geben. Mein Name ist Mara! Ich nahm ihre Hand und erwiderte nervös ihr Lächeln, Hallo! Meinen Namen kennst du ja schon.

Sie ließ meine Hand nicht los. Lass mich raten: Du machst das hier zum ersten Mal? fragte sie. Ich nickte, J..ja. Ich…ich habe sowas noch nie gemacht. Ich bin verh…ich meine, meine Frau, sie…also…. Offensichtlich hatte ein Großteil meiner Hirnregionen auf unbestimmte Zeit verabschiedet und so schnell wie mein Herz klopfte würde es ihnen demnächst wohl gleichtun. Mara trat näher zu mir und legte mir ihre Hand an die Wange. Sie roch fantastisch. Schh….ganz ruhig. Du musst mir nichts erklären. Alles was hier in diesem Zimmer passiert, bleibt in diesem Zimmer. Ich will dir nur helfen, dich zu entspannen. Darf ich das?

Sie wartete nicht auf meine Antwort. Stattdessen gab sie mir einen langen, tiefen Kuss. Und sie küsste nicht nur mit dem Mund: Ihr ganzer Körper schmiegte sich an mich, versprach mir Dinge die mit viel Stöhnen, Schweiß und nackter Haut zu tun hatten. Ich fühlte, wie sich ihre Brustwarzen verhärteten, wie sich ihr Becken verlangend an meinem rieb. Mit jeder Sekunde schmolz mein Widerstand dahin und die tiefer gelegenen Körperregionen übernahmen das Kommando. Die Gedanken an meine Frau und ihrer Schuld an der ganzen Misere schwanden. Verdammt, ich hatte schließlich dafür bezahlt, also konnte ich es auch genießen!

Meine Hände glitten hinter Mara und zogen sie fester an mich. Ihr Seufzer klang angenehm überrascht und sie fing an, mit ihren Lippen an meinem Hals entlang zugleiten. Du küsst toll, ich mag das, flüsterte sie mir zu während sie mich vorsichtig zum Bett dirigierte. Ohne die Küsse zu unterbrechen fing sie an, mein Hemd aufzuknöpfen. Kein leichtes Unterfangen, da ich unablässig mit meinen Händen ihren Körper erkundete, die weichen Rundungen ihres Hinterns, ihre Hüften, den sanften Bogen ihres Rückens. Sie quittierte alles mit einem genießerischen Schnurren und Kichern. Ich dachte gar nicht mehr daran, dass ich für all das bezahlte. In meinen Armen lag eine verführerische Freundin, kein exklusives Callgirl.

Endlich war mein Hemd offen und sie begann mit ihren Lippen über meine Brust zu gleiten. Kleine Bisse ließen mich zusammenzucken, aber es war ein leichter, angenehmer Schmerz. Ihre Zunge spielte an meinem Bauchnabel und ohne ihre Augen von mir zu lassen, begann sie meine Hose zu öffnen. Eine deutliche Beule markierte das Ziel ihres Interesses und mit fahrigen Bewegungen half ich ihr, die Hose abzustreifen. Mit schlangengleicher Geschmeidigkeit glitt Mara wieder zu mir hoch und begann erneut mit wilden Küssen. Dabei glitt ihre Hand an meinem Bauch entlang und verschwand in meiner Unterwäsche. Ihr warmer Griff um meinen Schaft ließ mich aufstöhnen, es fühlte sich so unglaublich gut an. Ich wollte nach ihr greifen, sie ebenfalls streicheln und verwöhnen. Doch sie meinte nur Nein, ich bin da um DICH zu verwöhnen! Genieß es einfach.

Die hier wirst du für eine Weile nicht brauchen, und mit einem vielversprechenden Lächeln streifte sie das letzte Stück Kleidung von mir. Ihre Hand strich zart an meinen Schaft entlang, kraulte zwischendurch immer wieder an meinen Eiern. Meine Eichel war dunkel geschwollen, pochte voller Erwartung auf das, was kommen würde. Ihre flinke Zunge flackerte über meinen Körper und wanderte dabei immer tiefer bis ihre Mund an meinem Schwanz angelangt war. Ein letzter tiefer Blick in meine Augen und dann glitten ihre Lippen vorwärts um sich über meine Eichel zu stülpen. Ich wimmerte vor Erwartung, konnte es kaum mehr erwarten.

Ein heftiges Klopfen unterbrach uns. Aufmachen! SOFORT AUFMACHEN! rief eine Stimme. Mara schaute mich mit großen Augen an Was soll das? Wer ist das?. Meine Frau, scheiße, das ist meine Frau! Wie bitte?! Was macht sie hier?! Ich weiß nicht! Ich weiß es wirklich nicht! Das Klopfen wurde heftiger, unterbrochen von Tritten. Marc! Ich weiß, dass du da drinnen bist! Mach sofort auf! schrie meine Frau. Fluchend versuchte ich meine Unterhose anzuziehen und dabei gleichzeitig die Tür auf zu machen.

Wie eine Furie stürzte meine Frau Diana in das Zimmer. Ich wusste es! ICH WUSSTE ES! DU SCHWEIN, DU VERDAMMTES SCHWEIN! schrie sie während sie mich vor sich herschubste. Ich stammelte Entschuldigungen und Halbsätze, doch nichts Intelligentes kam über meine Lippen. Du Feigling rennst von zu Hause davon, nur um dich mit irgendeiner … zu vergnügen?! Du Bastard! Wie konntest du nur?! Mara hatte sich inzwischen von dem Schock erholt und trat den Rückzug an. Sie schaffte es trotz alledem, irgendwie immer noch sexy auszusehen, Ich sollte wohl besser gehen. Sorry! Ja, verschwinde! rief meine Frau ihr hinterher, Und lass dich bloss nie wieder blicken!! Ich mach dich fertig! Schlampe!. Ohne ein weiteres Wort schloß Mara die Tür hinter sich und wir waren allein.

Mit glühenden Augen trat meine Frau an mich ran. Gibs zu, du hast das Ganze genossen! Ich sehs doch!. Schatz, ich…ich wollte…ich meine…ich hab nicht… Mein Gestammel wurde von ihr unterbrochen: Sei leise! Mit eine Schubser warf sie mich aufs Bett und kniete sich über mich. Du kannst mir nachher davon erzählen! Ich hasse dich!. Dann küssten wir uns. Wir hassten uns laut und ausgiebig. Und nach einer kurzen Pause hassten wir uns noch ein wenig mehr.

Irgendwann lag meine Frau glücklich und erschöpft auf der Seite und schlief. Ich lag hinter ihr und streichelte nachdenklich über ihren Körper. Keine Ahnung warum meine Frau auf solche Spielchen steht. Aber ich liebe sie und mache alles, um sie glücklich zu machen. Ich wünschte nur, sie würde uns weniger teure Call-Girls raussuchen.

~ von frostdrache am Februar 5, 2010.

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