Call-Girl

•Februar 5, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Schuld an allem war natürlich eine Frau. Meine Frau. Sie hatte die ganze Geschichte angefangen, sie war der Grund dafür, dass ich mich in diesem Hotelzimmer befand und irgendwie miserabel fühlte. Keine Ahnung wieso sie mit solch einem Theather angefangen hatte. Ich ließ mich auf das Bett fallen und sehnte mich nach meinem eigenen zu Hause. Aber dorthin konnte ich fürs Erste nicht zurückkehren.

Nervös blickte ich auf meine Uhr, bald sollte sie da sein. Fast zeitgleich klopfte es an meiner Tür und ich zuckte unwillkürrlich zusammen. Es war soweit. Mit wenigen Schritten durchquerte ich den Raum, strich meine schweißnassen Hände an meiner Hose ab, checkte meinen Atem und öffnete dann die Tür.

Die Agentur hatte nicht zu viel versprochen. Sie war alles was ich mir gewünscht hatte: Ihr verführerischer Körper steckte in einem Kostüm, dass zwar Business sagte aber mit jedem weiteren verlangenden Blick weitaus mehr versprach. Ihre langen, dunklen Locken umrahmten ein traumhaft schönes Gesicht, strahlend hellgraue Augen, eine edle Nase und klassische Schmolllippen. Kurz gesagt: Sie war eine dieser Frauen die schon im Halbschlaf dafür sorgen konnten, dass sich Männer um sie schlugen. Oder zumindest schlechte Gedichte verfassten.

Hallo, bist du Marc? fragte sie mit einem Lächeln? Verdammt, sogar ihre Stimme war sexy! Mein Hals war zu trocken um zu reden, also nickte ich nur und bat sie mit einer Handbewegung und klopfendem Herzen in das Zimmer. Mit einem leichten Lächeln trat sie ein und griff in ihre Handtasche. Einen Moment bitte, sagte sie, holte ein Handy hervor und wählte eine Nummer. Hi, ich bins. Es ist alles in Ordnung, dann legte sie auch schon wieder auf. Entschuldigung, aber ich musste meinem Begleiter Bescheid geben. Mein Name ist Mara! Ich nahm ihre Hand und erwiderte nervös ihr Lächeln, Hallo! Meinen Namen kennst du ja schon.

Sie ließ meine Hand nicht los. Lass mich raten: Du machst das hier zum ersten Mal? fragte sie. Ich nickte, J..ja. Ich…ich habe sowas noch nie gemacht. Ich bin verh…ich meine, meine Frau, sie…also…. Offensichtlich hatte ein Großteil meiner Hirnregionen auf unbestimmte Zeit verabschiedet und so schnell wie mein Herz klopfte würde es ihnen demnächst wohl gleichtun. Mara trat näher zu mir und legte mir ihre Hand an die Wange. Sie roch fantastisch. Schh….ganz ruhig. Du musst mir nichts erklären. Alles was hier in diesem Zimmer passiert, bleibt in diesem Zimmer. Ich will dir nur helfen, dich zu entspannen. Darf ich das?

Sie wartete nicht auf meine Antwort. Stattdessen gab sie mir einen langen, tiefen Kuss. Und sie küsste nicht nur mit dem Mund: Ihr ganzer Körper schmiegte sich an mich, versprach mir Dinge die mit viel Stöhnen, Schweiß und nackter Haut zu tun hatten. Ich fühlte, wie sich ihre Brustwarzen verhärteten, wie sich ihr Becken verlangend an meinem rieb. Mit jeder Sekunde schmolz mein Widerstand dahin und die tiefer gelegenen Körperregionen übernahmen das Kommando. Die Gedanken an meine Frau und ihrer Schuld an der ganzen Misere schwanden. Verdammt, ich hatte schließlich dafür bezahlt, also konnte ich es auch genießen!

Meine Hände glitten hinter Mara und zogen sie fester an mich. Ihr Seufzer klang angenehm überrascht und sie fing an, mit ihren Lippen an meinem Hals entlang zugleiten. Du küsst toll, ich mag das, flüsterte sie mir zu während sie mich vorsichtig zum Bett dirigierte. Ohne die Küsse zu unterbrechen fing sie an, mein Hemd aufzuknöpfen. Kein leichtes Unterfangen, da ich unablässig mit meinen Händen ihren Körper erkundete, die weichen Rundungen ihres Hinterns, ihre Hüften, den sanften Bogen ihres Rückens. Sie quittierte alles mit einem genießerischen Schnurren und Kichern. Ich dachte gar nicht mehr daran, dass ich für all das bezahlte. In meinen Armen lag eine verführerische Freundin, kein exklusives Callgirl.

Endlich war mein Hemd offen und sie begann mit ihren Lippen über meine Brust zu gleiten. Kleine Bisse ließen mich zusammenzucken, aber es war ein leichter, angenehmer Schmerz. Ihre Zunge spielte an meinem Bauchnabel und ohne ihre Augen von mir zu lassen, begann sie meine Hose zu öffnen. Eine deutliche Beule markierte das Ziel ihres Interesses und mit fahrigen Bewegungen half ich ihr, die Hose abzustreifen. Mit schlangengleicher Geschmeidigkeit glitt Mara wieder zu mir hoch und begann erneut mit wilden Küssen. Dabei glitt ihre Hand an meinem Bauch entlang und verschwand in meiner Unterwäsche. Ihr warmer Griff um meinen Schaft ließ mich aufstöhnen, es fühlte sich so unglaublich gut an. Ich wollte nach ihr greifen, sie ebenfalls streicheln und verwöhnen. Doch sie meinte nur Nein, ich bin da um DICH zu verwöhnen! Genieß es einfach.

Die hier wirst du für eine Weile nicht brauchen, und mit einem vielversprechenden Lächeln streifte sie das letzte Stück Kleidung von mir. Ihre Hand strich zart an meinen Schaft entlang, kraulte zwischendurch immer wieder an meinen Eiern. Meine Eichel war dunkel geschwollen, pochte voller Erwartung auf das, was kommen würde. Ihre flinke Zunge flackerte über meinen Körper und wanderte dabei immer tiefer bis ihre Mund an meinem Schwanz angelangt war. Ein letzter tiefer Blick in meine Augen und dann glitten ihre Lippen vorwärts um sich über meine Eichel zu stülpen. Ich wimmerte vor Erwartung, konnte es kaum mehr erwarten.

Ein heftiges Klopfen unterbrach uns. Aufmachen! SOFORT AUFMACHEN! rief eine Stimme. Mara schaute mich mit großen Augen an Was soll das? Wer ist das?. Meine Frau, scheiße, das ist meine Frau! Wie bitte?! Was macht sie hier?! Ich weiß nicht! Ich weiß es wirklich nicht! Das Klopfen wurde heftiger, unterbrochen von Tritten. Marc! Ich weiß, dass du da drinnen bist! Mach sofort auf! schrie meine Frau. Fluchend versuchte ich meine Unterhose anzuziehen und dabei gleichzeitig die Tür auf zu machen.

Wie eine Furie stürzte meine Frau Diana in das Zimmer. Ich wusste es! ICH WUSSTE ES! DU SCHWEIN, DU VERDAMMTES SCHWEIN! schrie sie während sie mich vor sich herschubste. Ich stammelte Entschuldigungen und Halbsätze, doch nichts Intelligentes kam über meine Lippen. Du Feigling rennst von zu Hause davon, nur um dich mit irgendeiner … zu vergnügen?! Du Bastard! Wie konntest du nur?! Mara hatte sich inzwischen von dem Schock erholt und trat den Rückzug an. Sie schaffte es trotz alledem, irgendwie immer noch sexy auszusehen, Ich sollte wohl besser gehen. Sorry! Ja, verschwinde! rief meine Frau ihr hinterher, Und lass dich bloss nie wieder blicken!! Ich mach dich fertig! Schlampe!. Ohne ein weiteres Wort schloß Mara die Tür hinter sich und wir waren allein.

Mit glühenden Augen trat meine Frau an mich ran. Gibs zu, du hast das Ganze genossen! Ich sehs doch!. Schatz, ich…ich wollte…ich meine…ich hab nicht… Mein Gestammel wurde von ihr unterbrochen: Sei leise! Mit eine Schubser warf sie mich aufs Bett und kniete sich über mich. Du kannst mir nachher davon erzählen! Ich hasse dich!. Dann küssten wir uns. Wir hassten uns laut und ausgiebig. Und nach einer kurzen Pause hassten wir uns noch ein wenig mehr.

Irgendwann lag meine Frau glücklich und erschöpft auf der Seite und schlief. Ich lag hinter ihr und streichelte nachdenklich über ihren Körper. Keine Ahnung warum meine Frau auf solche Spielchen steht. Aber ich liebe sie und mache alles, um sie glücklich zu machen. Ich wünschte nur, sie würde uns weniger teure Call-Girls raussuchen.

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Der Morgen danach

•Juli 13, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Ich habe einen Ständer. Keinen Halbsteifen, wie ich ihn bekomme, wenn mich eine Frau anmacht. Nein, eine voll ausgewachsene Morgenlatte, prall und pochend, wie sie sein sollte. Und wenn ich nicht diesen fiesen Kater hätte würde ich mich vielleicht auch darüber freuen. Aber die unzähligen Tequilas von gestern sind zurück und feiern in meinem Kopf zusammen mit ein paar Long Island Iceteas eine wilde Party. Am liebsten würde ich sterben. Aber das kostet wahrscheinlich zu viel Kraft also stöhne ich stattdessen ein bisschen vor mich hin.

Eine Bewegung neben mir unterbricht mich. Vorsichtig mache ich die Augen auf. Also mein Zimmer ist das nicht glaube ich jedenfalls. Hatten mich die Jungs auf der Party gelassen? Oder hat sich jemand meiner erbarmt und mich mitgenommen? Ich kann mich nur noch vage an die WG-Party erinnern. Egal, es gibt jetzt Wichtigeres: Die Bewegung neben mir. Ich drehe meinen Kopf langsam in die entsprechende Richtung.

Die Ursache hat mir den Rücken zugewandt. Die Ursache hat langes gelocktes Haar. Und so wie sich die Konturen der Ursache unter der Decke abzeichnen ist sie weiblich – sehr, sehr weiblich. Schon mal ein guter Start. Denn durch das aufgeregte Wippen meiner Morgenlatte wird mir noch etwas klar: Ich bin splitternackt. Ein kurzer Blick unter die Decke sagt mir, dass ich damit dem allgemeinen Trend folge, auch sie ist splitterfasernackt. Immer noch keine Ahnung wo ich sein könnte. Aber egal, es ist trotzdem ein verdammt guter Start.

Keine Ahnung was gestern passiert ist. Keine Ahnung wie es gestern ausging. Haben wir gefummelt? Haben wir uns nur zum Schlafen ausgezogen? Oder kam es zu mehr? Wenn ja, wieviel mehr? War es gut? Hatte es ihr gefallen? Verdammt, vielleicht hatte ich voll versagt? Voll genug bin ich schließlich gewesen. Mein männlicher Stolz macht sich bemerkbar. Und meine Morgenlatte. Beide wollen eine zweite Chance. Schon alleine weil wir nicht mehr wissen, wie es bei der ersten Chance lief. Ich stimme beiden zu und rutsche Richtung Bettgefährtin schön langsam, denn mein Kopf macht immer noch Ärger.

Sie ist unglaublich warm. Ich lasse meine Hand über ihre glatte Haut fahren und genieße die Wärme. Weiter unten geht mein Großhirn ungeduldiger vor und pocht wie um Einlass bittend an ihren Hintern. Ich versuche sie davon abzulenken indem ich ihr Haar beiseite streiche und den zarten Nacken liebkose. Ein nicht sehr weibliches Grunzen zeigt mir, dass Madame wohl auch ein wenig zu viel getrunken hatte. Sie räkelt sich ein wenig und ich nutze die Gelegenheit, mich noch näher an sie heranzudrücken. Meinen Schwanz verstaue ich geschickt zwischen ihren Beinen, wo er fürs erste glücklich ist und keinen Ärger macht.

Meine Hand geht weiter auf Erkundungstour. Sie hat kleine aber feste Brüste, mit großen Brustwarzen die einladend nach vorne stehen. Ich würde gerne daran knabbern, aber dafür liegt sie nicht richtig. Also gleitet meine Hand ein wenig tiefer, über ihren Bauch zu ihrem Hintern. Er fühlt sich fest und rund an, so wie ich es mag. Dann gleite ich nach vorne, zwischen ihre Beine. Sie hat einen schmalen Streifen rasiert, ansonsten ist sie babyglatt. Ihr Venushügel steht keck vor, eine freche Einladung an jeden Besucher. Ich nehme sie an und massiere die Stelle mit sanften Bewegungen. Sie bewegt sich, macht aber ansonsten keinerlei Anstalten aufzustehen. Anscheinend muss ich mir ein wenig mehr Mühe geben.

Vorsichtig gleitet mein Mittelfinger tiefer. Zart streichle ich über ihren Schlitz, erfühle den Ansatz der Schamlippen. Ich lecke meinen Finger nass und beginne, sie zu fingern. Sie gibt immer noch keinen Laut von sich, aber das braucht sie auch nicht. Stattdessen öffnet sie ihre Beine ein wenig. Ein eindeutiges Signal, selbst in meinem Zustand. Meine Hand vergräbt sich zwischen ihren Beinen, meine Finger gleiten nun mühelos ein und aus. Ich erfühle ihren Kitzler, liebkose ihren Kitzler, suche die Punkte die sie zum Stöhnen bringen, finde die Punkte die sie zum Stöhnen bringen. Tempowechsel, ich werde langsamer, sie gibt ein Proteststöhnen von sich. Ich werde noch langsamer, sie gibt ein flehendes Stöhnen von sich. Die fickende Bewegung meiner Hand wird zu einer reibenden, gleitet gleichzeitig über die Klit und ihre Lustgrotte. Erhöhe das Tempo wieder, ihr Stöhnen wird zum Wimmern. Meine Finger fühlen, wie sie sich innerlich zusammenzieht. Ihr Atem wird schneller, sie fiebert dem Höhepunkt entgegen, feuert mich stumm an. Ihre Hände krallen sich um meinen Arm, ihr Stöhnen wird lauter, sie ist bald soweit. Ihr Becken zuckt synchron zu meinen Bewegungen, nur noch Sekunden, nur noch Augenblicke, gleichsie drückt ihr Becken gegen meine Hand und ihr Gesicht in das Kissen. Ein unterdrücktes Jaaa!!! löst sich von ihren Lippen und ihre Beine quetschen sich fest um meine Hand als wollten sie diese nie wieder loslassen. Es ist ein kleiner Orgasmus aber er gibt mir den Rest, ich kann nicht mehr warten.

Während sie die letzten Zuckungen genießt, taste ich mit meiner freien Hand fieberhaft nach meinen Klamotten, um mein Glückskondom herauszufischen (ein guter Glücksbringer, wenn man meine Situation bedenkt). Immer noch hinter ihr liegend lege ich meine pralle Eichel an ihre tropfnasse … Genüsslich lasse ich meinen Schwanz langsam in sie eindringen und genieße das Gefühl wie sich ihre Schamlippen um meinen Schaft schließen. Sie öffnet zum ersten mal ihre Augen und dreht ihren Kopf zu mir. Hey, du bist ja wach! lacht sie mir zu. Ich grinse zurück Hey, du ja auch!. Mehr bringen wir nicht heraus weil sich unsere Lippen treffen und wir jetzt Netteres zu tun haben als Nettigkeiten auszutauschen. Ein vollentwickelter Morgenquickie will genutzt werden.

Meine Hand ist immer noch zwischen ihren Beinen und verwöhnt weiterhin ihren Kitzler, während mein Schwanz immer wieder in sie eindringt. Sie ist jetzt endgültig wach und beginnt mich anzufeuern: Ja, genau da! So ists gut. Ohhhhmach da weiJAAA!. Wir werfen uns Wortfetzen und gestammelte Sätze entgegen, keuchend, stöhnend. Stoß mich fester! fordert sie und nur zu gerne komme ich dem nach. Ich lasse sie auf die Knie gehn, so dass sie mit dem Gesicht zur Wand hockt und sich mit den Händen abstützen kann. Ungeduldig gleite ich hinter sie, angefeuert durch ihr ungeduldiges Flehen. Jede Sekunde außerhalb von ihr ist vergeudet. Mit einem einzigen Stoß dringe ich bis zum Anschlag in sie hinein, mühelos, ihr Liebessaft fließt in Strömen. Ich kralle eine Hand in ihren Hintern, meine andere knetet ihre Brüste, beginne wieder zu … Ja, fick mich! Gibs mir! Lass dich gehen! Ihre Befehle werden lauter, fordernder, wilder. Ich will deinen Schwanz spüren! Ahhhh, hör jetzt.nicht auf mhhhhh..ich will.dich tief in mir! Ich keuche nur und gehorche. Das Blut rauscht in meinen Ohren und der Schweiß steht mir im Gesicht. Das Klatschen unserer Körper hallt durch den Raum, vermischt mit Stöhnen und Wimmern, ihrem Flehen und meinen Schreien. Ab und zu packe ich sie an den Haaren und ziehe sie zu mir, um sie zu Küssen, um sie zu beißen. Sie macht ein Hohlkreuz und der Anblick von ihrem geilen Hintern wie er um meinen Schwanz tanzt macht mich endgültig zur Bestie. Ich verbeiße mich in ihrem Nacken und beginne zu Knurren. Unser Takt erhöht sich, keiner redet mehr, wir sind nur noch Instinkt, wild und unkontrollierbar. Mein Schwanz pocht und pulsiert und sie spürt, dass ich kurz davor stehe, erhöht noch einmal das Tempo, will mit mir kommen, will nur noch kommen. Ein langgezogener Schrei löst sich aus ihrer Kehle und vermischt sich mit meinem Grollen. Ich merke wie es in mir emporsteigt, ramme meinen Schwanz noch einmal in sie hinein, packe sie und dannexplodieren wir. Immer und immer wieder.

Zuckend und keuchend fallen wir beide aufs Bett. Kein Wort fällt, wir sind nur am Luft holen. Meine Hand streichelt über ihren verschwitzten Körper. Ihr gefällt es, sie schließt die Augen und genießt. Während ich da liege und zuschaue, wie sie wieder langsam zu Atem kommt, rasen die Gedanken schon wieder wie wild durch mein Hirn. Was war gestern passiert? Hatte uns jemand gehört? Und verdammt nochmal wie heißt diese Frau überhaupt?!!

Die lieben Nachbarn

•Juli 13, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Der Ärger begann mit den neuen Nachbarn. Ok, meine Frau trägt auch ein bisschen Schuld an der ganzen Misere. Aber es ist immerhin meine Frau und da muss ich Stellung beziehen. Also schieb ich die (Haupt)Schuld den neuen Nachbarn zu. Genauer gesagt dem Mann, Fabian heißt er. Seinen Namen kannte ich schon, bevor das Namensschild des Pärchens angebracht wurde dank meiner Frau Vivien.

Wutschnaubend stand sie eines Tages im Gang, knallte die Tür zu und verbrachte die kommenden Momente damit einfach nur dazustehen und…naja, zu schnauben eben. Sie sah stinksauer und zugleich ratlos aus, so als ob sie nicht wüsste wie sie ihre Wut zu kanalisieren habe. Lieb wie ich bin beschloss ich schweren Herzens, den Blitzableiter zu spielen und fragte pflichtbewusst: Was hast du denn? Dankbar nahm sie den Ball an und legte los. Sie pfefferte mir ihre Tasche an die Brust, schubste mich beiseite und stampfte in die Küche, um sich hinzusetzen. Dabei ließ sie eine lange Schimpftirade ab, die mir zwei Dinge verriet: 1) Es würde heute abend bestimmt keinen Sex geben und 2) Fabian hatte es gewagt, mit seiner Frau in die Wohnung nebenan einzuziehen.

Fabian, müssen sie wissen, ist ein Exfreund meiner Frau. Naja, eher DER Exfreund. In den 10 Jahren die ich jetzt mit meiner Frau zusammen bin habe ich nie so viele ungewollte Details über einen Exfreund erfahren wie über Fabian. Ich bin nach meiner Frau sozusagen der zweitbeste Experte im Miese-Dinge-Über-Fabian-Sagen- Können. Und als zweitbester Experte kam ich nach langer Überlegung zu dem Schluss, dass Fabian im Prinzip nur einen großen Fehler gemacht hatte. ER hatte es gewagt, mit IHR Schluss zu machen. Keiner hatte das vor oder nach ihm je gewagt. In der Welt meiner Frau sind Leute schon für weniger ans Kreuz genagelt worden.

Eigentlich sollte ich eifersüchtig sein, dass sie immer noch so viel Abscheu für den Typen empfindet. Liebe und Hass liegen bekanntlich nah beieinander. Aber erstens schienen er und Leah (seine Frau) einen netten Eindruck zu machen und zweitens hatte die Beziehung in der vierten Klasse stattgefunden, nur 5 Tage gehalten und war aufgrund eines Streits über eine David Hasselhoff-Kassette auseinandergebrochen. Sie verstehen sicher, warum ich das Gezeter meiner Viv nie wirklich ernst genommen habe. Fabian nachdem er sich endlich erinnert hatte wer meine Frau war bemühte sich auch redlich um gute Nachbarschaft, aber genausogut hätte er als Krümelmonster verkleidet zu einer SM-Party gehen können um Frauen aufzureißen. Es war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Irgendwann stellte meine Frau das Gezeter ein und wechselte zum Programm Verächtlich Ignorieren und es schien, als ob ich endlich wieder Ruhe (und Sex) hätte. Doch dann hatten sich Fabian und Leah eingelebt…

Mitten in der Nacht weckte mich ein Geräusch und ich konnte nicht sagen woher es kam. Es war ein rhythmisches Klopfen vermischt mit etwas anderem. Der Rhythmus wurde schneller und das Andere stellte sich als Stöhnen heraus. Als weibliches, sehr, sehr anregendes Stöhnen, das irgendwann auch meine Frau weckte. Zusammen erlebten wir, wie Fabian und Leah offiziell ihr Schlafzimmer einweihten und ich bin mir ziemlich sicher, dass meine bessere Hälfte nicht so viel Spaß daran hatte wie ich. Eine gute halbe Stunde gaben Fabian und Leah mit Hingabe ihr Bestes. Es wurde angefeuert, herausgezögert, gefordert, gestöhnt, geschrien, gelechzt kurz, die beiden vögelten wie die Weltmeister. Und wir hatten Karten für die erste Reihe. Als die beiden fertig waren war ich spitz und meine Frau kochte vor Wut.

Am folgenden Abend kam ich nach einem Geschäftessen spät nach Hause. Viv schien schon zu schlafen und so kroch ich nach der Dusche vorsichtig ins Bett um sie nicht zu wecken. Umso überraschter war ich als sie das Nachtlicht anmachte um mich zur Begrüßung küsste. Sie duftete phantastisch und trug ein Nichts aus Seide, dass nicht viel der Fantasie übrig ließ (Aber wer braucht schon Fantasie wenn sich ihm eine halbnackte Frau um den Hals wirft?). Mir war sofort klar, was hier lief: Rache an Fabian. Rache für die schlaflose Nacht zuvor und wahrscheinlich auch noch Rache für die Trennung in der vierten Klasse. Meine Frau war der Scharfrichter und ich nicht mehr als ihr Werkzeug. Ich beschloss trotzdem mitzuspielen, denn hey, ich bekam Sex ohne darum betteln zu müssen!

Sie unterbrach den Kuss, schaute mich mit einem schelmischen Lächeln an und warf mich mit einem Schubser auf den Rücken. Ihr langes Haar streichelte meinen Körper während sie mit ihrer Zunge über meinen Oberkörper leckte und dabei stückweise weiter runter rutschte. Meine Hände streichelten über ihren Rücken und je tiefer sie ging, desto unruhiger wurde ich. Meine Schwanz war schon stocksteif und streifte an ihrem Körper entlang, ungeduldig und erwartungsfroh zuckte er ihr entgegen. Dann endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, spüre ich wie sich ihre weichen Lippen über meine Eichel stülpen, muss unwillkührlich aufstöhnen. Meine Hände krallen sich in die Bettdecke als sie zärtlich zu saugen beginnt, während ihre Hände sanft an meinen Hoden spielen. Ohne die Augen von mir abzuwenden nimmt sie meinen Stab jedes Mal ein wenig tiefer in den Mund, ab und zu lässt sie ihn tief in ihrem Rachen während sie ihre Zunge mit festen Strichen an meinem Schaft entlang gleitet. Dann passiert etwas was ich nicht erwartet hätte: Sie beginnt zu stöhnen.

Die Vibration ihrer Stimme zusammen mit ihrer Zunge ist eine Kombination mit der ich nicht gerechnet habe. Das Gefühl ist unbeschreiblich, Schall und Zunge umspielen gleichzeitig meinen Schwanz. Ein genauer Blick verrät mir warum sie stöhnt; sie hat eine Hand zwischen den Beinen und streichelt sich selbst. Der Anblick gibt mir den Rest, ich will mehr und ich will es sofort. Also packe ich sie und ziehe sie so zu mir nach oben, dass sie am Ende über meinem Gesicht hockt. Meine Hände liebkosen ihre festen Arschbacken und ich schicke meine Zunge auf Erkundungstour. Mit leichten Strichen fahre ich von unten nach oben. Am Kitzler angekommen, lasse ich sie leicht über darüber flattern und registriere zufrieden wie Viv ungewollt mit ihrem Becken zuckt. Ihre … ist bereits sehr nass und schmeckt fantastisch ein leicht salziger Geschmack, von dem ich nie genug bekommen kann. Ich drücke meine Zunge fester in sie hinein, erkunde ihr Inneres. Eine Hand massiert immer noch ihren Hintern während meine andere Hand an ihren Brustwarzen spielt. Vivs Stöhnen wird immer lauter. Jedesmal wenn ich einen guten Punkt treffe entweicht ihr ein Jaaa! und von mal zu mal presst sie ihre Hüften fester gegen mich, so dass ich manchmal keine Luft mehr bekomme.

Ich kann mich nicht mehr halten. Mit festen Griff packe ich meine Frau und ringe sie auf den Rücken. Dann lass uns mal schaun was unsere Nachbarn zu dieser Show sagen, flüstere ich ihr grinsend zu. Sie grinst zurück, packt mit ihren Händen meine Hüften wie um mich schneller in sich aufzunehmen und meint frech Gib dein Bestes!. Und das tue ich. Wie ein wildes Tier falle ich über sie her, nehme sie hart und kompromisslos. Sie kommt schnell, laut und heftig aber verschnaufen ist nicht. Den Rest der Nacht habe ich nur als eine verschwommene Mischung aus … blasen, lecken und viel, viel Schreien in Erinnerung. Ich komme drei Mal (Normalerweise passiert das nur an meinen Geburtstagen.), bei Viv habe ich beim fünften Mal aufgehört zu zählen. Mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen ist Hah, nimm DAS Fabian! (Ok, eigentlich dachte ich Scheiße, mein Schwanz ist wund! aber der erste Satz klingt cooler.)

Am nächsten Morgen hatte ich Muskelkater und meine Frau eine heisere Stimme. Aber ansonsten war sie glänzender Stimmung und sang vor sich her (es klang ein wenig wie Janis Joplin) während sie sich für die Arbeit bereit machte. Die Ehre war wieder hergestellt, der Feind in seine Schranken verwiesen dachten wir. In der kommenden Nacht stellte ich fest, dass zumindest ein Vorurteil Fabian gegenüber wahr zu sein schien: Er war ein schlechter Verlierer. Das Gestöhne und Gejaule das uns mitten in der Nacht weckte war noch lauter als zuvor und dauerte auch länger. Die beiden hatten Spaß und das ließ man uns wissen. Natürlich konnte Viv das nicht auf sich sitzen lassen. In der nächsten Nacht musste ich wieder ran und zwar mit vollem Einsatz. Am Ende hatte ich das Gefühl das Kamasutra durchgearbeitet zu haben und in meinen Ohren klingelte es von Vivs Geschrei. Fabian toppte das Ganze indem er im Hintergrund eine Art Kuschelrock/Sex-Soundtrack laufen ließ. So ging es hin und her, jeden Abend versuchte Ein Pärchen die Performance des anderen Pärchens zu übertrumpfen. Einmal als ich beruflich unterwegs ließ meine Frau einen Porno auf voller Lautstärke laufen und schlief trotzig mit Oropax ein. Keine Seite schien klein beigeben zu wollen. Es war wie im Kalten Krieg und wir waren die Supersexmächte beim Wettpoppen.

Zuerst fand ich das alles ja ganz witzig (so viel abwechslungsreichen Sex hatte ich schon seit Jahren nicht mehr gehabt), aber nach und nach wurde es einfach lächerlich. Schlaf war selten. Entweder unsere Nachbarn hielten uns wach oder ich musste wieder zu Höchstform auflaufen. Ich hoffte ja, dass ich mich an die Geräuschkulisse gewöhnen wurde (wie in aller Welt machen das Leute die in einer Einflugschneise wohnen?!) aber eines musste man Fabian lassen: Er schien nie Routine aufkommen zu lassen. Einmal schlief ich während Vivs (wie immer genialem!) Blowjob ein und nur durch meinen hastigen Einwand, dass dann ja niemand Fabian zeigen könnte wo der Hammer hängt, wurde Schlimmeres verhindert.

Wochen gingen ins Land und eines Tages lief ich Fabians Verlobter Leah auf der Straße über den Weg. Sie sah genauso müde und fertig aus wie ich mich fühlte. Mir war sofort klar: Hier stand eine Leidensgenossin vor mir. Wir krächzend uns ein wissendes Hey! zu, gepaart mit entschuldigenden Blicken. Bei einer Tasse Kaffee erzählten wir uns dann gegenseitig unsere Leidensgeschichte und tauschten Tipps aus. Leah erklärte mir, wie man Besten einen Orgasmus vortäuschen konnte und ich gab im Gegenzug Tipps wie man tagsüber am Besten seine wunden Körperteile kühlen konnte. Unterbrochen wurde unsere Berichte von gegenseitigen Gähn- und Lachattacken. Aus dem Kaffee wurde eine Flasche Wein, dann eine weitere bis es draußen dunkel wurde. Uns beiden war klar, dass wir nicht mehr einfach so nach Hause gehen konnten. Stattdessen kamen wir zu dem Schluss, dass ein Hotel jetzt eine Spitzenidee wäre. Tja, und da sind wir nun. Im Doppelzimmer des Kronenhofs nicht weit von unserem Haus. Die Zimmer sind garantiert schalldicht und wir können uns endlich das holen, was uns schon lange gefehlt hat: Ein Mütze Schlaf und viel Eis zum Kühlen.

Feierabendverkehr

•Juli 13, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Clarastraße. Ich hasse Busse. Vor allem den Feierabendverkehr. Unzählige Menschen drängen sich, nein pressen sich in den viel zu kleinen Bus. Alle genervt, alle müde, die meisten bräuchten eine Dusche (oder besser ein langes Bad). Glücklicherweise kann ich es mir leisten, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Unglücklicherweise hatte ich das gute Stück nach einer kleinen Sauftour für eine Spritztour verwendet und Bekanntschaft mit einer Straßenlaterne und der gerade aktiven Straßenkontrolle gemacht. Jetzt bin ich also eingepfercht zwischen unzähligen Menschen, genervt, müde und ich bräuchte dringend ein Bad.

Marktplatz. Weltrekord! Es passen tatsächlich (gefühlte) 1000 Menschen in einen kleinen Stadtbus. Und weil es gerade so schön ist beschließen ein paar Leute von draußen am Weltrekord teilzuhaben und steigen gleich mit ein. Meine Wenigkeit wird weiter ins Innere gedrückt bis die Wand des Wagens mir einfach keine weitere Möglichkeit lässt, als dem Druck der Masse stand zu halten. Ich schließe die Augen und Wünsche mich an einen weit entfernten Ort mit wenigen, möglichst weiblichen, möglichst nackten Menschen. Der Bus geht in die Kurve und drückt mir so noch mehr Masse auf den Bauch. Mir fällt auf, dass sich das weiter unten gar nicht mal so schlecht anfühlt und vorsichtig mache ich die Augen auf.

Barfüsserplatz. Sie ist bestimmt müde, sicher genervt aber sie duftet phantastisch und ihr Hintern schmiegt sich angenehm an meine Leistengegend. Ihren Hintern kann ich nur erspüren und außer ihrem Lockenkopf kann ich nicht mehr erkennen, es ist einfach zu eng. Den Rest denke ich mir dazu: (Zwei) lange Beine, Traumfigur (jedenfalls ein Traumhintern), ein schnuckeliges Gesicht mit Schmollippen und großen Augen. Ich sollte es beim Träumen belassen. Doch der Vollidiot in mir will mehr. Mein Herz beginnt schneller zu schlagen. Ich könnte mir eine Menge Ärger einhandeln. Aber zu spät, das Großhirn zwischen meinen Beinen hat die Kontrolle übernommen. Der Bus fährt in eine Kurve und ich nutze die Gelegenheit mich gegen sie fallen zu lassen und ein Tschuldigung zu nuscheln, während ich mich mit meinen Händen an ihren schlanken Hüften abfange, wie um Halt zu finden. Sie erstarrt kurz. Jetzt die Schlüsselszene: Ich lasse meine Hände weiter an ihrer Hüfte. Mein Herz schlägt auf Technolevel und sogar Mister Großhirn ist zu aufgeregt um in Kampfposition zu gehen. Im besten Fall löst sie sich mit einem Ruck und grummelt etwas, im Schlimmsten Fall kennt gleich der gesamte Bus den neuesten Feierabendfummler von Basel.

Heuwaage. Sie macht nichts! Ich schlucke und führe im Geiste eine Checkliste durch. Ich bin wach: Check! Ich bin in einem viel zu vollem Scheißbus: Check! Ich habe meine Hand an der Hüfte einer (von hinten) verdammt scharfen Frau: Check! Sie macht nichts: CHECK!!! Der einzige Grund warum ich mein Herz nicht schlagen höre ist das Blut, das wie wild in meinen Ohren rauscht. Ich sollte aufhören, ich sollte aussteigen und verschwinden, keine Chance, dass das gutgeht. Ich sollte…der Bus fährt weiter, meine Hand bleibt wo sie ist. Verdammt! Meine rechte Hand streichelt sie ein wenig. Argh! Aeschenplatz. Ich lebe. Noch. Einige Leute sind ausgestiegen, noch mehr sind eingestiegen. Ach ja, und meine Hand ist mittlerweile fast zwischen den Beinen einer unbekannten Frau deren Gesicht ich nicht sehen kann und ich lebe. Noch. Gleich wird das Geschrei losgehen. Irgendjemand wird etwas sagen. Sie wird um sich schlagen. Sie wird die Polizei rufen. Sie…drückt ihren Traumhintern ein wenig fester an mich und lässt ihn kreisen. Mein kleiner Freund ist augenblicklich in Kampfposition und protestiert überdeutlich gegen meine beknackte Entscheidung heute eine enge Jeans anzuziehen.

Wir fahren weiter. Ich drücke mein Gesicht in ihre Haarpracht und genieße ihren Duft, ihre Wärme und die geniale Massage den ihr Knackarsch an meinem Schwanz vollführt. Es sind subtile Bewegungen, aufreizend und für alle anderen Deppen im Bus unbemerkbar. Sie wackelt spielerisch mit ihren Hüften und ich kann mir nur mühsam ein Winseln verkneifen. Meine Hand hat sich in minutiöser Kleinstarbeit zwischen ihre Beine vorgearbeitet und streichelt sie so zart und leicht wie sie mit ihrem Arsch meinen Luststab verwöhnt/quält. Am liebsten würde ich mich mit einem Schrei auf sie stürzen und mit ihr jetzt sofort vor allen Leuten den genialsten Liebesakt des Jahrtausends vollziehen. Ich Tarzan, sie Jane, Rest neidisches Publikum. Aber ersten ist es zu eng und zweitens bin ich nicht fotogen genug um auf den Titelseite der Klatschzeitungen mit der Überschrift Neuer Triebtäter in Basel! vorgestellt zu werden. Mein kleiner großer Freund ist allerdings gerade dabei mich davon zu überzeugen, dass keiner der beiden Punkte wirklich von Belang ist. Ich bin geneigt ihm zuzustimmen.

Hauptbahnhof. Meine Hoden sind kurz vorm Platzen. Meine andere Hand ist eben wie zufällig über ihre Brust gerutscht und ich bin mehr als sicher, dass ich einen sehr steifen Nippel gespürt habe, der von keinem BH verdeckt wird. Zur Sicherheit rutscht meine Hand noch einmal zufällig über ihre Brust. Jepp, definitiv kein BH, definitv steif. Sie quittiert meinen Check mit einem leichten Stoß ihrer Hüften, wie um mich in die Schranken zu weisen. Ich will sie haben. Jetzt. Oder möglichst bald. Meine Lippen öffnen sich um so etwas wie eine Einladung in ihr Ohr zu flüstern oder wenigstens irgendetwas Megacooles. Stattdessen entweicht mir ein armseeliges Krächzen das glücklicherweise von der Durchsage übertönt wird Endstation!. Die Türen öffnen sich und ein Schwall Menschen ergießt sich auf die Straße. Alle genervt, alle müde, darunter die Frau mit der ich es auf der Stelle treiben möchte. Doch sie lässt sich mit dem Strom treiben und ist in Sekunden weg, verschwunden. Ich sollte hinter ihr her rennen. Sie bei mir halten, sofort, ehe es zu spät ist. Wenigstens ihr Gesicht sehen, damit ich sie beim nächsten Mal erkennen und ansprechen kann (Hey du, erinnerst du dich an mich? Ich bin der Typ, der im Bus seine Latte an dich gepresst hat! Lust auf einen Kaffee?!). Ja, das sollte ich tun. Das Problem: Schonmal versucht mit einer vollen Erektion in einer engen Jeans zu rennen? Falls nein: Es ist verdammt schmerzhaft. Und in der heutigen Gesellschaft fällt ein Typ nun mal auf, wenn er mit leidendem Gesicht und einer sichtbaren Beule in seiner Hose durch die Gegend humpelt. Also halte ich unauffällig auffällig meine Tasche vor mich und suche mir einen Sitzplatz als Versteck. Wir fahren weiter und was bleibt ist der Geruch von vielen Menschen und ein unangenehm nasser Fleck in meinen Shorts.

Ich hasse Busse.